Garford Robocrop 2: Vollautomatisches Unkrautjäten zwischen den Anbaureihen
Das Robocrop 2 Jätsystem ist mit der neusten „Firewire“ Kameratechnologie ausgerüstet, die komplette Kontrolle über die Kameraeinstellungen erlaubt, was wiederum verbesserte Pixelinformationen zur Bildanalyse bedeutet. Mögliche Einflüsse wie Schatten oder starkes Sonnenlicht werden hierdurch eliminiert. Das verbesserte V2.8 Softwarepaket ist vielseitiger und auch gebrauchsfreundlicher. Durch den Einsatz von Steuerscheiben kann die Genauigkeit stark verbessert werden und sorgt dafür, dass die Abweichung weniger als 1 cm beträgt.

Robocrop 2 benutzt eine digitale Videokamera, um Bilder der Anbaupflanzen vor der Hackmaschine aufzunehmen. Diese Bilder werden durch den Computer analysiert. Dort, wo die Pflanzen sich befinden, ist die Anzahl der grünen Pixel im Bild erhöht. So ermittelt der Computer die Position jeder einzelnen Pflanze. Diese Information wird genutzt, um die Maschine mittels hydraulischem „Sideshift“ genau über die Anbaureihe zu führen. Das System arbeitet mit einer Rasterstruktur, die für eine hohe Systemzuverlässigkeit sorgt.

Garford Robocrop InRow: mechanisches Unkrautjäten zwischen den Anbaureihen und zwischen den einzelnen Pflanzen
Robocrop InRow basiert auf derselben bewährten Technologie wie das erfolgreiche kameragesteuerte Hacksystem Robocrop 2. Robocrop InRow nutzt eine digitale Videokamera, um Bilder der Pflanzen vor der Hackmaschine aufzunehmen. Die Bilder werden analysiert, um die Positionen der einzelnen Pflanzen zu bestimmen. Diese Information wird genutzt, um die Maschine über die ermittelte Linie zu lenken und um die einzelnen rotierenden Jätscheiben (InRow Weeder Disc) so zu synchronisieren, dass sie um jede Pflanze hacken ohne diese zu beschädigen. Der Robocrop Computer justiert ständig die Drehzahl der Scheiben , um sie an die unterschiedlichen Pflanzenabstände anzupassen.

Das InRow Jätsystem ist mit eine speziell geformten Scheibe ausgestattet, die sich um eine Achse dreht und dafür eingestellt ist, innerhalb der Anbaureihen mit geringer Tiefe von ca. 20 mm zwischen den Pflanzen zu jäten. Die sichelförmige Hackscheibe wurde entworfen, um zwischen und rundum den Pflanzen zu hacken, während sie um die eigene Achse rotiert. Die Rotation der Hackscheibe ist mit der Vorwärtsbewegung der Maschine und den Informationen über die Pflanzenpositionen aus den von der Kamera aufgezeichneten Bildern synchronisiert. Das Scheibenprofil und die Synchronisationseinstellungen bieten einen Kompromiss zwischen dem maximal zu hackendem Gebiet und einer ausreichenden Toleranz für fehlausgerichtete Pflanzen. um Pflanzenschäden auf ein Minimum zu reduzieren. Die erforderliche Toleranz hängt von den Wachstumseigenschaften der Anbaupflanzen ab. Bei Pflanzen, die alle sehr regelmäßig aufkeimen kann der nicht gehackte Bereich beinah auf Null reduziert werden. Ein nicht gehackter Bereich von 80 mm im Durchmesser (Radius von 40mm um den Pflanzenmittelpunkt) ist recht normal und kommt am häufigsten vor.

Leistung
Es kann eine Leistung von zwei bis drei Pflanzen pro Sekunde pro Reihe erzielt werden. Das entspricht einer Arbeitsleistung von einem Hektar pro Stunde bei Einsatz einer 3 Meter-Hackmaschine und einem Reihenabstand von 47cm. Der Prozentsatz von bearbeitetem im Gegensatz zu unbearbeitetem Boden beträgt meist mehr als 98%, eine flinke Einsparung bei der erforderlichen Handarbeit.